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"Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben."

Wir interprätieren das Zitat von Konfuzius neu. Nutze das Licht unserer dual Studierender und Absolvent und bringe mit ihren Erfahrungen Licht auf Deinen Weg in Deine Zukunft.

Stöbere durch die Erfahrungsberichte ...

Software Engineering im Gesundheitswesen - HS Koblenz

„Wir wurden gleich vom ersten Tag an in unsere Teams und in echte Entwicklungsprojekte eingebunden.“


Hallo Felix, hallo Thomas! Ihr studiert beide „Software Engineering im Gesundheitswesen“. Warum habt ihr gerade diesen Studiengang gewählt?

Thomas: In unserem Studiengang wird alles abgedeckt: Von Programmierung über User Experience und mobile Anwendungen bis zur Medizintechnik. Ich finde die Kombination aus Software-Entwicklung und Gesundheit total spannend; eHealth ist ja ein echter Zukunftsmarkt.
Felix: Stimmt! Mir gefällt außerdem, dass wir ein „Praxisintegriertes Studium“ machen. Nach acht Semestern hat man den Bachelor of Engineering und Berufserfahrung in der Tasche.

Praxisintegriertes Studium? Was heißt das genau und was sind die Vorteile?

Thomas: Bei einem Praxisintegrierten Studium wechseln sich Präsenzphasen an der Hochschule mit Praxisphasen im Unternehmen ab. Der größte Vorteil ist natürlich, dass man von Anfang an Theorie und Praxis verbinden kann. Im Gegensatz zu anderen dualen Studiengängen macht man auch keine duale Ausbildung nebenher, sondern konzentriert sich auf das Studium und die Praxiserfahrungen.
Felix: Und wir erhalten während der gesamten Studienzeit ein Ausbildungsgehalt- und das nicht eben wenig. Man muss sich also nicht noch neben dem Studium um einen Studentenjob kümmern.

Die Möglichkeit eines Praxisintegrierten Studiums gibt es auch an anderen Hochschulen. Was gefällt euch besonders an der Hochschule Koblenz bzw. am RheinAhr-Campus?

Thomas: Der RheinAhrCampus ist noch ziemlich jung. Die Dozenten sind sehr engagiert und offen für Neues. Außerdem ist die Hochschule international sehr gut vernetzt.  Es gibt viele Kooperationen mit Hochschulen in ganz Europa, den USA und anderen Ländern.
Felix: Ich finde die Atmosphäre hier richtig familiär - da ist man nicht nur irgendeine Matrikelnummer. Die Dozenten kennen jeden von uns mit Namen. Und wenn man Rückfragen hat, kann man sich direkt an die Professoren wenden. Die haben immer ein offenes Ohr.

Ihr absolviert das Studium bei der CompuGroup Medical AG in Koblenz. Was macht ihr da genau und wie gefällt es euch dort?

Felix: Die CGM ist ein internationales eHealth-Unternehmen. Wir entwickeln Software für Ärzte, Zahnärzte, Kliniken und Apotheken.  Grade im Gesundheitswesen werden ständig neue Entwicklungen und Technologien gebraucht. Da sind wir dann hautnah dabei. Es wird also nie langweilig und man kann man immer wieder in neue Aufgabengebiete reinschnuppern. Thomas: Ja, das finde ich auch gut. Außerdem wurden wir gleich vom ersten Tag an in unsere Teams und in echte Entwicklungsprojekte eingebunden. Und nach dem Studium stehen die Chancen einer Übernahme sehr gut.

Vielen Dank für das Gespräch, ihr beiden. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß und Erfolg im Praxisintegrierten Studium!

Felix Jost und Thomas Bertels studieren „Software Engineering im Gesundheitswesen“ im 3. Semester an der Hochschule Koblenz. Die Praxisphasen absolvieren die beiden beim Software-Hersteller und E-Health-Unternehmen CompuGroup Medical AG.

Chemietechnik - HS Kaiserslautern

"Während des Studiums erhält man bereits eine sehr gute Vorstellung über den späteren Berufsalltag!"

 

„Produkt- und Prozess-Engineering: Fachrichtung Chemietechnik“ heißt der Studiengang für den ich mich entschieden habe. Chemietechnik kombiniert die Grundlagen der Chemie mit Verfahrenstechnik und ist so ausgelegt, dass die Studieninhalte an den industriellen Prozessen orientiert sind.


Dieses Studium habe ich in einem kooperativen Modell in Zusammenarbeit mit der Firma Wakol GmbH in Pirmasens durchgeführt. Das duale Studium birgt viele Vorteile. Einige davon sind zum Beispiel die finanzielle Unterstützung, die auch während des Semesters gewährt wird, sowie die Nähe zur Praxis. Durch den ständigen Kontakt mit dem Unternehmen wird bereits ein Bezug zur Praxis aufgebaut. Während des Studiums erhält man bereits eine sehr gute Vorstellung über den späteren Berufsalltag.


Das Studium an der Hochschule Kaiserlautern am Standort Pirmasens ist sehr familiär. Durch die kleinen Gruppengrößen in den Vorlesungen kann ein sehr gutes Verhältnis zu den Professoren aufgebaut werden. Da die Professoren schon einige Abschlussarbeiten bei Wakol GmbH betreut haben, besteht zwischen der Hochschule und dem Unternehmen eine enge Verknüpfung, woraus sich eine optimale Betreuung während der Abschlussarbeit ergibt.

Durch die Arbeit im Labor während der Semesterferien lernt man die einzelnen Aufgaben von Grund auf kennen und hat somit immer einen Bezug zu dem theoretischen Wissen, welches an der Hochschule vermittelt wird. Die Wahlfächer an der Hochschule sind an die regionale Unternehmensstruktur angepasst. In meinem Fall bedeutet dies, dass ich die Möglichkeit hatte, Fächer wie Klebstoffe und Lacke, Wässrige Dispersionen und Bauchemie zu besuchen.
Für mich war die Kombination aus Praxis und Theorie genau die richtige Entscheidung und ich kann es nur weiterempfehlen.

 

Yvonne Weber, Chemietechnik, HS Kaiserslautern

Gesundheitsökonomie im Praxisverbund - HS Ludwigshafen

"...ich habe viel Einblick in interne Prozesse sowie Arbeitsbereiche bekommen!"

 

Der Studiengang Gesundheitsökonomie im Praxisverbund der Hochschule Ludwigshafen beinhaltet drei Praxisphasen. Die letzte Praxisphase erstreckt sich über ein gesamtes Semester. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt des Studiengangs im Krankenhausmanagement und ist somit sehr betriebswirtschaftlich ausgerichtet. Die Entscheidung, einen dualen Studiengang zu wählen, hat sich für mich nicht lange gestellt. Die Möglichkeit, während des Studiums das Gelernte in der Praxis anzuwenden, ist ein unschlagbares Argument für den dualen Studiengang. Es ermöglicht dem Studierenden, sich auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt einen Vorteil gegenüber dem „normalen“ Studierenden zu schaffen.



Aber nicht nur der dual Studierende profitiert von der gesammelten Berufserfahrung. Auch zukünftige Arbeitgeber profitieren davon, denn sie müssen weniger Zeit und Arbeitskraft in die Einarbeitung der Berufsanfänger investieren: Die Studierenden kennen bereits zentrale Arbeitsprozesse und Arbeitsabläufe aus den Betriebseinsätzen im Unternehmen und können sich in firmeninterne Prozesse leichter integrieren. Im Weiteren können die Unternehmen Einfluss nehmen auf die Qualität der Ausbildung, was einerseits dem Unternehmen zu Gute kommt, anderseits jedoch auch dem Studierenden, da er hinsichtlich einer möglichen Übernahme seine Chancen auf einen fließenden Übergang in die Arbeitswelt deutlich verbessert.



Natürlich erfordert diese Doppelbelastung von Studium und Arbeit einiges an Disziplin. Den Unternehmen ist diese Herausforderung jedoch bewusst und sie stellen sich darauf ein. Wichtig ist die Bereitschaft dem Unternehmen gegenüber, sich in alle Themen einzudenken und dann konzeptionell mitzuarbeiten. Ein weiterer wichtiger Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, ist es, sich bei der Auswahl seines Praxisunternehmens vorher gut zu informieren. Einerseits über das Unternehmen an sich und andererseits über persönliche Zukunftspläne. Fragen die man sich stellen sollte sind zum Beispiel: Welcher Bereich interessiert mich am meisten? Wo könnte ich mir vorstellen, später zu arbeiten? Welche Branchen sind interessant? Wie sieht meine finanzielle Situation aus? All diese Fragen sollten klar sein, denn vielleicht bleibt man in seinem Praxisunternehmen ja länger als gedacht. Die BG Klinik in Ludwigshafen hat für mich diese Kriterien erfüllt und ich habe viel Einblick in interne Prozesse sowie Arbeitsbereiche bekommen. Es wurde mir ermöglicht, selbstständig Projekte zu begleiten und meine Ideen einzubringen. Die Kollegen haben mich von Anfang an eingebunden und ich konnte frühzeitig Verantwortung übernehmen.



Für eine gute Zusammenarbeit zwischen dualen Studenten und der BG Klinik spricht, die Vielzahl der studentischen Arbeitskräfte, die nach ihren Einsätzen, in der Klinik tätig sind, oder von der BG Klinik übernommen wurden. Was nochmals verdeutlich, dass ein duales Studium frühzeitig Perspektive bieten kann.

 

Felix Jauer, Gesundheitsökonomie im Praxisverbund, HS Ludwigshafen

Weinbau und Oenologie - Weincampus Neustadt

"Im Studium kann ich richtig fachmännisch über Praxiserfahrungen

diskutieren – ich weiß ja schon, wozu das Gelernte gut ist!"

"Gerade für den Weinbau finde ich die Kombination von Theorie und Praxis im dualen Studium ideal: Mit den 16 Monaten Praxisphase vor dem Studium und den regelmäßigen Betriebsphasen während des Studiums, verstehe ich in den Vorlesungen den Stoff viel besser. Noch dazu weiß ich direkt, wo und wie ich das Gelernte praktisch anwenden kann. Zudem spare ich ein Jahr Zeit, als wenn ich Ausbildung und Studium separat absolvieren würde.


Unter Kommilitonen können wir uns durch die unterschiedlichen Praxiserfahrungen gut austauschen und fachmännisch diskutieren – wir wissen ja bereits, wozu die Theorie gut ist!
Für potentielle Arbeitgeber habe ich einen weiteren Vorteil gegenüber „nur Studierenden“ mit Bachelor-Zeugnis: In meinem Gesellenbrief steht detailliert, welche Praxiserfahrungen ich schon gesammelt habe und wofür ich einsetzbar bin.


Und ein kleiner Tipp zum Schluss noch für meinen Studiengang: In den Weinbau-Ausbildungsbetrieben geht es sehr familiär zu. Bei der Auswahl sollte also auch auf das „Zwischenmenschliche“ geachtet werden!"

Mara Walz, Studiengang Weinbau und Oenologie am WeinCampus Neustadt

 
 

"An meinem Aufgabengebiet gefällt mir besonders die Kombination aus Arbeit im Weinberg und dem wissenschaftlichen Anspruch bei der Auswertung der Bonituren..."

Eine Absolventin berichten über ihren Werdegang

 "Als zuständige Technikerin für die Registerprüfung von neuen Reb- und Hopfensorten bonitiere ich die neuen, von den Züchtern zum Sortenschutz und/oder -zulassung angemeldeten Sorten anhand verschiedener morphologischer und phänologischer Merkmale. Anschließend prüfe ich sie auf Neuheit, Unterscheidbarkeit, Homogenität und Beständigkeit. Die Grundlage meiner Arbeit ist somit das Saatgutverkehrsgesetz und das Sortenschutzgesetz.


Anhand der erfassten Merkmale und der damit verbundenen statistischen Auswertungen wird dann entschieden, ob die Sorte Sortenschutz erhält und zugelassen werden kann. Ist dies der Fall, erhält der Züchter eine Art Patent auf seine Sorte und darf sie gewerbsmäßig in Verkehr bringen.
An meinem Aufgabengebiet gefällt mir besonders die Kombination aus Arbeit im Weinberg und dem wissenschaftlichen Anspruch bei der Auswertung der Bonituren. Auf dem knapp 2 ha "großen" Prüffeld stehen über 400 verschiedene Rebsorten: unschlagbare Vielfalt... Als erstes zu wissen, was es Neues für die Weinwirtschaft geben kann, ist für mich unheimlich spannend. Außerdem macht es mir viel Spaß, meinen Horizont von Wein auf Bier erweitern zu können. Ich bin mit meiner Arbeitsstelle so zufrieden, dass ich mir für meine berufliche Zukunft momentan nichts anderes wünsche.“


Andrea Römmich hat im Sommersemester 2013 ihr Studium am Weincampus Neustadt a. der Weinstraße beendet.
Nach ersten beruflichen Erfahrungen im Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan ist die ehemalige Pfälzische Weinkönigin jetzt beim Bundessortenamt an der Prüfstelle Haßloch als weinbautechnische Angestellte tätig. Das Bundessortenamt ist dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nachgeordnet

Prozesstechnik - FH Bingen

„Wir haben sehr gute Übernahmechancen und können in unserem Wunschbereich arbeiten: Durch die Ausbildung in unserem Unternehmen kennt man unsere Interessen und Fähigkeiten!“



"Das duale Studium stach bei einer Ausbildungsmesse durch seine starke Anwendungsorientierung hervor: Uns gefiel besonders, der Unterschied zur rein theoretischen Schulausbildung und einem Vollzeitstudium!


Als Interessenten an einem chemischen Studiengang hatten wir es bei der Wahl unseres Ausbildungsunternehmens nicht schwer: An der BASF führt da kein Weg vorbei!


Bislang wurden unsere Erwartungen voll und ganz erfüllt. In den Praxisphasen bei der BASF finden wir regelmäßig Themen aus dem Studium wieder – so sehen wir direkt den praktischen Nutzen aus dem zuvor in der Theorie Gelernten!


Auch die Ausbildungsvergütung hat uns überzeugt. Wir arbeiten mit und werden dafür bezahlt! So sind wir finanziell unabhängig und nicht auf die Unterstützung unserer Eltern angewiesen, wie viele unserer Freunde zum Beispiel in Vollzeit-Studiengängen!


Dafür nehmen wir die Mehrfachbelastung aus Ausbildung, praktischer Phase bei der BASF und Studium in Kauf: Gutes Zeitmanagement, Durchhaltevermögen und Motivation sind gefragt, wenn beispielsweise an der FH Prüfungen geschrieben werden, zugleich aber die Aufgaben im Betrieb nicht leiden sollen!


Die Anstrengungen zahlen sich aber aus: Studierende mit überzeugender Leistung haben bei der BASF sehr gute Übernahmechancen. Da wir bereits im Unternehmen bekannt sind, können wir entsprechend unserer Fähigkeiten und Interessen eingesetzt werden und haben dort vielfältige Entwicklungsperspektiven: Die BASF bietet ein umfangreiches Weiterbildungsangebot an und unterstützt auch die persönliche Fortbildung!


Unser Tipp an zukünftige „Duale“: Bewerbt Euch rechtzeitig um einen Studienplatz, die Plätze sind begrenzt! Eure Chancen erhöhen könnt Ihr durch ein Praktikum im entsprechenden Bereich – das macht zugleich auch Euch sicherer, ob Ihr hier richtig seid"


Franziska Winning, Tobias Schwab, Tobias Lumpp, Steffen Hutter, Fabian Gispert
Studiengang Prozesstechnik an der FH Bingen.

Sportmanagement - HS Koblenz

"Ich erarbeite sinnvolle Konzepte …!"

"Dieser Studiengang bietet die optimale Verbindung zwischen Theorie und Praxis, die für einen Job in der Wirtschaft beste Voraussetzungen schafft. Das Wichtigste daran ist, dass man nicht den ganzen Tag im Vorlesungssaal sitzt und vom Prof die Theorie erklärt bekommt. Nein, bei diesem Studiengang hat man die Chance, mit Unternehmen aus dem Sport zu kooperieren, Practice-Veranstaltungen zu belegen und mit den Geschäftsführern oder leitenden Angestellten sinnvolle Konzepte zu erarbeiten, die letztlich von den Unternehmen in die Praxis umgesetzt werden. Natürlich ist es für einen persönlich auch sehr wichtig, bereits während des Studiums Kontakte zu knüpfen, die man in das Berufsleben mitnehmen kann oder die einem helfen, den Einstieg zu finden. All dies hat mir der duale Studiengang ermöglicht, ich bin einfach nur froh, diesen Weg gewählt zu haben. Ich kann jedem empfehlen, der ebenfalls ein Faible für die BWL in Verbindung mit professionellem Sport hat, ebenfalls diesen Weg zu wählen."

Konrad Pöhlmann, Studiengang Sportmanagement am RheinAhr Campus der HS Koblenz

International Business Administration - HS Ludwigshafen

"Jung, dynamisch und trotzdem erfahren…"

"Wer viel erreichen will in kürzester Zeit, wer Theorie mit Praxis verzahnen möchte, wer im kleinen Kreis in einem Vorlesungsraum sitzen möchte, der wird IBA. Und schon nach drei Jahren kann der Lebenslauf Folgendes beinhalten: Bachelor of Science, Industriekaufmann, ein bis zwei MBA-Kurse / Semester, TOEFL, sieben Praktika, einen Auslandsaufenthalt (4,5 Monate). Jung, dynamisch, erfahren, erfolgreich – IBAs!"
 

Christopher Leifeld, Studiengang International Business Administration an der HS Ludwigshafen

Maschinenbau - HS Koblenz

"Heute lerne ich es in der Vorlesung, morgen setze ich es im Betrieb praktisch um…!"

 
"Duales Studium – das ist mehr als nur studieren. Bis heute habe ich meine Entscheidung zum dualen Studium Maschinenbau nicht bereut, ganz im Gegenteil. Das duale Studium repräsentiert für mich die ideal abgestimmte Kombination von Theorie und Praxis, von vernetztem Lernen. Was ich heute in der Vorlesung theoretisch erarbeitet habe, kann ich schon morgen in meinem Ausbildungsbetrieb praktisch umsetzen. Aber auch die in der betrieblichen Praxis gewonnenen Erfahrungen helfen mir dabei, Themen im Studium besser zu erschließen. Ganz nebenbei fordert und fördert das duale Studium meine Persönlichkeit sowie den Aufbau eines weiten Netzwerks an Kontakten in die Wirtschaft.  Was das Ganze kostet? Nichts – ganz im Gegenteil! Unabhängig davon, ob ich studiere oder im Unternehmen tätig bin, habe ich ein monatlich festes Einkommen, das ist genial! Alle diejenigen, die engagiert, motiviert und bereit sind, etwas mehr als nur das Nötigste zu tun, sollten sich die Herausforderung des dualen Studiums nicht entgehen lassen."


Christoph Schneider, Studiengang Maschinenbau an der HS Koblenz

Wirtschaftsinformatik - Hochschule Mainz

"Wir haben einen Zeitvorsprung auf dem Arbeitsmarkt…!"

 
"Durch das Wirtschaftsinformatik-Studium (awis) an der Fachhochschule Mainz können wir Ausbildung und Studium kombinieren, was uns einen deutlichen Zeitvorsprung auf dem Arbeitsmarkt garantiert. Genau wie es in der Wirtschaft immer gefordert wird.
Auch können wir die theoretischen Kenntnisse aus dem Studium direkt in der Praxis anwenden. Diese Art des Hochschulstudiums wird bestimmt auch zukünftig erfolgreich sein."


Lena Frank, Madeleine Hanson, Studiengang Wirtschaftsinformatik (awis) an der HS Mainz

Logistik - HS Ludwigshafen

"Durchs Auslandssemester ein weltweites Netzwerk...!

Mein Name ist Maximilian Löwel und ich bin 23 Jahre alt.
Ich wohne im rheinland-pfälzischen Worms und habe im Jahr 2010 mein Abitur absolviert. Nach dem Beenden meines Zivildienstes habe ich mir, wie viele andere Studenten auch, die Frage gestellt, in welche Richtung ich mich entwickeln möchte.


Die Studienrichtung „Logistik“ habe ich schnell für mich entdeckt, und da die Hochschule Ludwigshafen am Rhein diesen Studiengang zudem im dualen System anbietet, habe ich mich für diesen entschieden und meine Entscheidung nie bereut. Im Januar diesen Jahres habe ich mein 6. und damit letztes Semester in Istanbul als Auslandssemester begonnen.


Im Studiumverlaufsplan des dualen Bachelor-Studiengangs Logistik ist ein Auslandssemester im 5. oder 6. Semester vorgesehen, jedoch ist dies keine Pflicht.


Ich habe meine Entscheidung relativ schnell getroffen und mich für ein Auslandssemester beworben. Entscheidet man sich für ein Auslandssemester, folgt ein Bewerbungsverfahren für das gewünschte Land und die Universität.  Nach circa vier Wochen wird man vom zuständigen International Office der Heimuniversität über eine Zusage oder Absage informiert. Hat man eine Zusage erhalten, folgen ein paar organisatorische Prozesse, die einen großen bürokratischen Aufwand mit sich bringen, wie zum Beispiel ein Studentenvisum für die Türkei zu beantragen.

 

Ist diese Hürde jedoch auch geschafft, steht dem Auslandssemester nichts mehr im Weg.  
Meiner Meinung nach bringt ein Auslandsemester nur positive Dinge mit sich. Man erweitert seinen Horizont, man lernt eine fremde Sprache, man entdeckt neue Kulturen oder auch Verhaltensweisen, und allgemein gesprochen, bildet man ein Netzwerk aus vielen verschiedenen Charakteren und Menschen aus etlichen Ländern der Welt. Dies kann gerade in der Logistik von Vorteil sein.


Da wir dual Studierende ja von Beginn an praxisnah studieren und arbeiten, ist für uns das frühe Netzwerken wichtiger, als für „normale“ Berufsanfänger – dafür ist ein Auslandsaufenthalt optimal!

 

Gerade in Istanbul habe ich die Möglichkeit eine Vielzahl von Eindrücken für mich zu gewinnen, die ich sowohl privat als auch im Berufsleben nutzen möchte. Dazu zählen unter Anderem eine etwas stressgeminderte Alltagsplanung oder auch eine unterschiedliche Arbeitsmoral.


Durch ein Auslandssemester wird mir als Student die Chance gegeben, Situationen die man in der Vergangenheit erlebt hat, aus einem anderen bzw. einem zweiten Blickwinkel zu betrachten und das gewohnte Verhalten zu hinterfragen und neu zu bewerten.


Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr froh bin diesen Schritt getan zu haben und kann ein Auslandssemester nur weiterempfehlen. Man weiß schließlich nie, wann man im Leben erneut so eine Chance bekommt.

Viele Grüße aus Istanbul!

 

Maximilian Löwel, Studiengang Logistik, HS Ludwigshafen

Technische Gebäudeausrüstung und Versorgungstechnik - HS Trier

"Früher Praxisbezug erleichtert die Projektleitung im späteren Arbeitsalltag!"

Karriere mit dem dualen Studium: Technische Gebäudeausrüstung und Versorgungstechnik - Stephen Billing berichtet

Ausbildung und Karriere:

  • Ausbildung zum Prozessleitelektroniker, Facharbeiterzeit und anschließend Elektrotechnikermeister (inkl. Fachhochschulreife)
  • 2005 – 2009: Duales Studium „Technische Gebäudeausrüstung und Versorgungstechnik“ an der FH Trier und Ausbildung zum Anlagemechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei der Firma W. Fisch, Konz
  • 2009 – 2011: Masterstudium „Technisches Gebäude- und Energiemanagement" an der HS Trier
  • 2011 – 2013: Projektleiter Abteilung Energieanalagen und Gebäudetechnik, (Gruneko AG Schweiz)
  • 2014: Projektleiter bei der URS Deutschland GmbH, jetzt AECOM Deutschland GmbH, Kaiserslautern


Warum haben Sie sich für ein duales Studium entschieden?
Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Prozessleitelektroniker absolviert, dann den Elektrotechnikermeister aufgesattelt und damit gleichzeitig die Hochschulreife erworben.Diese wollte ich auch nutzen und suchte nach einem Studiengang in der „technischen Gebäudeausrüstung“, da mich dieses Feld schon während der ersten Ausbildung sehr interessiert hat.Zur Auswahl standen dabei zwei „normale“ Studiengänge oder das duale Studium an der HS Trier. Mich überzeugte das Angebot in Trier, da ich mit nur einem Jahr verlängerter Studienzeit gleichzeitig einen Gesellenbrief erhalten und Arbeitspraxis in einem Familienunternehmen sammeln konnte!

Wie ging es nach dem dualen Studium weiter?
Ich habe einen Master für Technisches Gebäude- und Energiemanagement an der HS Trier angeschlossen, ich wollte mir alle Optionen, wie beispielsweise eine Karriere in einem Konzern, im öffentlichen Dienst oder evtl. eine Promotion offen halten. Danach begann ich als Projektingenieur in der Schweiz und wechselte 2014 als TGA-Projektleiter zu einem amerikanischen Konzern nach Kaiserslautern.Mein Aufgabengebiet umfasst die klassische Planung für alle Leistungsphasen, Bauleitung, Projektmanagement, Bauherrenberatung und Planprüfung im Rahmen von Projektsteuerungsaufträgen.

Wie sehen Sie Ihre berufliche Zukunft?
In der Branche der technische Gebäudeausrüstung (TGA) gibt es deutlich mehr offene Stellen als Ingenieure. Weiterhin steigen aufgrund höherer Gebäudeanforderungen die Ansprüche an die technische Gebäudeausrüstung immer mehr.Durch meine Ausbildungen und mein Studium verfüge ich über ein gutes Netzwerk in der sehr kleinen TGA-Branche! Ich sehe also ziemlich optimistisch in die berufliche Zukunft!

Und zum Schluss: Welche Tipps gegen Sie Interessenten für ein duales Studium mit auf den Weg?
Generell kann man sagen, dass die Kombination aus Praxis + Studium die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert! Ingenieure mit praktischer Ausbildung werden gerade in meine Branche bevorzugt eingestellt! Wenn man den Praxisbezug hat, plant man anders und bei der späteren Bauleitung erleichtert dies den Arbeitsalltag.

Stephen Billing studierte den dualen Studiengang Technische Gebäudeausrüstung und Versorgungstechnik an der HS Trier

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